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Freitag, 9. November 2007

wie wärs mit ner ...

hundedressur wie dieser?

http://youtube.com/watch?v=2jkExrrm_sQ

Dienstag, 30. Oktober 2007

...endlich wieder mal was gescheites...

Letzten Samstag hab ich wieder mal kurz Ausgang bekommen und bin mit der Spinnrute und der Fliegenrute losgezogen. Ich merk' es jedes Jahr: Wenn das Laub sich verfärbt, die ersten Nachtfroste über das Land ziehen, werd' ich fürchterlich unruhig - sehr zur Freude meiner Frau... Es ist nämlich so, dass ich wahrscheinlich etwas primatenhaftes nach wie vor an/in mir habe, dass mich mit innerer Stimme jedes Jahr darauf hinweist, dass die Hechsaison begonnen hat. 'The call of the wild' sozusagen. Das 'primatenhafte' würde die Chefin wahtscheinlich in jedem Fall bestätigen:-)
Ich merke das übrigens auch bei meiner mittleren Tochter. Der gehts glaub' ich auch so. Ich muss ihr jede Drill/Action/Abenteuer Szene immer mindestens 3 mal erzählen. Mal sehen...Fischen ist in jedem Fall billiger als Reiten, wohin die größere derzeit ganz massiv tendiert. Aber ich schweife ab.
Wie gesagt, vergangenen Samstag wieder mal am Wasser, und seit langem, ich glaub seit mindestens einem Jahr, zeigt das Revier wieder sein Potential. In 3 Stunden hatte ich 5 Bisse, 2 sind nach kurzem Drill ausgestiegen und 1 schönen Hecht konnte ich landen. Die Bisse und Kurzdrills waren alle auf Gummifische der unterschiedlichsten Coleurs, die Hechtdame von 76cm Biss auf einen Eigenbau-Hechtstreamer an der Fliegenrute.
Das war bis dato übrigens der größte Hecht, den ich an der Fliege landen konnte, und es ist einfach ein feiner Unterschied im Drill zwischen Spinn-/Jerkrute und der feinnervigen Fliegenrute. Es macht einfach Spass.
Ich muss unbedingt sehen, am kommenden, langen Wochenende, wieder ans Wasser zu kommen...the call of the wild...
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(Die Fotos sind leider nicht so toll, weil ich die Kamera vergessen hatte und den Fisch erst in völliger Finsternis im Garten fotografieren konnte)
PS: Weil ich gefragt wurde: Der Hinterteil des Streamers ist gelb gefärbte Hahnenhechel, etwas Glitzer und 3-4 Stück Pfauengras. Der Vorderteil besteht aus roten Kaninchenhaar, cross-cut. Beschwert ist der Streamer mit ein paar Wicklungen Bleidraht. Sehr einfach zu binden, sensationelles Spiel im Wasser und dazu auch noch fängig!

Freitag, 31. August 2007

Schau'n Sie sich das an!

zur Erklärung: Ich war mit meinen Töchtern Clara (die Große) und Sophie (die auch Große) im Revier, um meiner Frau und Lucian etwas Ruhe zu gönnen. Ganz uneigennützig:-)
Die Kinder fangen nun schon wirklich erfolgreich die Köderfische, und ich dann gelegentlich die größeren Fische.
Aber meine Töchter haben mich durchschaut:

Ein weiser, ehemaliger Arbeitskollege hat mal gesagt:
Die Zeiten, wo man Hühner mit plattgeklopften Füßen als Enten verkaufen konnte, sind vorbei.

Samstag, 25. August 2007

Ein wirklich kapitaler Fang!

Wenn mich auch die wirklich kapitalen Fische heuer bislang eher verschont haben, so kann ich nun einen wirklich kapitalen Burschen vermelden!!!
Am 23.8. um 18:48 erblickte unser drittes Kind, unser erster Sohn Lucian das Licht der Welt.
Und der ist wirklich kapital! Bei ungeschlagenen 58 cm Länge brachte der hoffnungsvolle Nachwuchsfischer dezente 4470g auf die Waage. Und hier handelt es sich um kein Fischerlatein! - Die Hebamme hat 3mal nachgemessen...
Ich kann nur sagen - ICH FREU MICH!!!!
Und der 'Kleine' wird jetzt schon von seinen Schwestern verwöhnt...ich hoffe das bleibt so:-)
Hier ein paar Impressionen:
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Mittwoch, 8. August 2007

Samstag, 4.8.

Endlich! Nach Wochen des mehr oder weniger erfolglosen Ansitzens wurde meine Beharrlichkeit mit einem guten Zander belohnt.
Der Fisch biss gegen 20.00 auf ein kleines totes Rotauge. Im Gegensatz zu den Bissen der vergangenen Wochen, die allesamt extrem vorsichtig waren, hat sich dieser Zander den Köder so richtig 'reingehaut'.
Gute 60cm Zander:
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Dienstag, 7. August 2007

Wieder mal richtig Fliegenfischen!!

Nachdem ich ja doch die meiste Zeit nun als Allrounder unterwegs bin (Jerken, Wurmbaden, Spinnfischen, Grundfischen mit totem Köfi, Streamern auf Hecht) war es nun hoch an der Zeit, sich der Ursprünge zu besinnen und die feine Fliegengerte an einem feinen Wasser zu schwingen. Die Wahl fiel, wie nicht anders zu erwarten, auf ein kurzes Stück der Mürz, beginnend unterhalb von Mürststeg, und von dort Richtung Frein verlaufend. Von einem Schnäppchen zu sprechen wäre wohl verfehlt, aber was sind schon € 80.- für einen Tag Natur pur...manch Ehefrau sieht das gelegentlich etwas anders, aber in Anbetracht der entspannten Ferienstimmung fand ich auch die Zustimmung derselben, ohne mit dem Schädel durch die Wand zu müssen:-)
Und das wir hier in Österreich ja vollkommen durchgeknallt sind, was die Kosten fürs Fliegenfischen betrifft, wird wohl jeder fachkundige Leser unterschreiben.
Aber nun zum Bericht:
Aufgestanden bin ich um 5.00, um 5.30 war ich am Wasser. Erster Eindruck: So wenig Wasser hat die Mürz nicht geführt, seit ich das erste mal dort gefischt habe, und das ist nun bald 20 Jahre her. Auch die Befürchtung, dass die Fische aufgrund des extrem niedrigen Wasserstandes sehr schreckhaft sind, wird sofort bestätigt. Also ist wirkliches Können gefragt!
Präsentation einer kleinen CDC-Sedge stromabwärts und die Fliege absolut ohne Dreggen an die ausgemachten bzw. vermuteten Standorte treiben lassen. Dazu noch absolutes Pirschen - jeder unvorsichtige Schritt im Wasser wurde sofort mit zahlreichen flüchtenden Fischen quittiert. Anstrengend aber sehr befriedigend.
Ich will es kurz machen: Der Tag war, was die Anzahl der Fische betrifft, durchaus ein Erfolg (20+ Bachforellen, 1 Regenbogner, 0 Äschen). Und es hat wirklich gut getan, mal wieder in eiskaltem Trinkwasser zu stehen und mit der Fliege zu fischen. Gefreut habe ich mich auch, dass ich eigentlich sehr schnell wieder 'drinnen' war. Soll heissen, die Instinkte, was die Standorte der Forellen, das Abschätzen der Drift und das zielgenaue Werfen betrifft, waren schnell wieder an meiner fischereilichen Oberfläche.
Der Fang der 40er Regenbogenforelle war ein besonderer Genuss:
Von der Ferne kann ich eine schöne Stelle in einer Flusskrümmung ausmachen. Offenbar liegt ein größerer Stein im Wasser, die Strömung bricht an dieser Stelle. Nun nur keine Hast, das Fangfieber in Zaum gehalten. Anpirschen und beobachten ist angesagt. Ich pirsche mich also an und kann einen schönen Fisch ausmachen. Nun noch schnell die Fliege und den Fliegenknoten gecheckt, ein paar Leerwürfe und die Fliege sanft am Wasser aufsetzen lassen. Nur ja nicht den Fisch überwerfen! Schnur nachfüttern, nachfüttern, nachfüttern, nur kein Dreggen, da, mit ganz unauffälligem Steigen schlürft die Forelle die Fliege ein. Eine Sekunde warten, Anhieb, hängt. Nach einem schönen Drill entscheide ich mich, die Forelle fürs Abendessen mitzunehmen. So solls sein!
Leider ist die Kamera den ganzen Tag friedlich im Auto gelegen, daher kann ich nur ein paar Fotos herzeigen, die ich mir von der Seite www.pijawetz.at ausgeliehen habe. Das ist zwar nicht genau das Revier in dem ich gefischt habe, grenz aber direkt daran an und gibt einen EInblick in die Schönheit der Gegend und der Mürz.

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Update Juli 2007

Wenn man mich fragen würde, woran ich mich besonders erinnere, wenn es um den Juli geht, würde ich sofort mit 'der niedrige Wasserstand' antworten.
An der Traisenmündung sind wir ca 1,5m unter dem normalen Sommerwasserstand. Die Ausstände sind vollkommen verkrautet, da das Kraut im nicht vorhandenen Winter nicht absterben konnte, und so nun in seine zweite Saison geht. Alles in allem, also eher suboptimale Zustände.
Aber ich habe mich festgebissen - ich will einen ordentlichen Zander fangen!
Und so verbrachte ich insgesamt 4 Nachmittag/Abende im Juli am Wasser. Bisse gabs reichlich, die Zander sind also nicht verschwunden, aber die Bisse sind unvorstellbar vorsichtig gewesen. Im Juli konnte ich keinen Zander erwischen, dafür aber den da
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Das war einer von zwei kleinen Welsen, die ich mit totem Köderfisch fangen konnte. Beide waren so in der 50-60cm Klasse.
Und einen wesentlich größeren habe ich leider nach einem 30m Run verloren.
Wurmfischen ist derzeit unmöglich - der Grund dafür ist die Pest aus dem Schwarzen Meer - die Schwarzmeergrundel:
EDIT: bei der hier dargestellten 'Schwarzmeergrundel' handelt es sich in Wirklichkeit um einen Zingel! Danke an Jürgen aka stockfisch für den Hinweis!Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Diese Biester machen beissen auch noch so sanft, dass man die Bisse oft kaum merkt. Dann hängt eine Schwarzmeergrundel als Köder im Wasser...

Nett waren die Abende aber jedenfalls!
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Dienstag, 26. Juni 2007

Update der letzten beiden Sonntage

Hitzebedingt gings immer erst am Abend ans Wasser. Das einzige Ziel war (ist) es, einen Zander zu fangen.
Aber leider, leider hat sich, bis auf einen Biss auf den Deps-Krebs an beiden Sonntagen gar nichts getan. Auch der Jerkbait brachte keinen Erfolg.
Und wie das mit den Schieden (Rapfen) ist, konnte ich bis dato auch nicht herausfinden. Die rauben an meiner Zanderstelle nämlich ständig und ziemlich spektakulär (das erinnert mich an eine Thunfisch-Feeding frenzy), aber was die für Köder nehmen - ich hab keine Ahnung.
Vielleicht hat hier jemand eine Idee?

am 8.6. im Revier

seit längerer Zeit hatte ich schon vorgehabt, wieder mal in 'Aller Hergott's Früh' am Wasser zu sein. Zum einen genieße ich so die schönste Zeit des Tages, zum andern konnte ich der zu erwartenden Hitze entgehen.
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Ich war nicht der einzige frühe 'Vogel' am Wasser, auch dieser Biber leistete mir morgendliche Gesellschaft.
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Leider hat das Zoom der Kamera den Biber nicht näher herholen können, aber mit freiem Auge konnte man die wirklich imposanten Vorderzähne sehen.
Und das Foto bringt mich gleich zum Problem des Vormittages. Wenn man nämlich genau schaut, sieht man einen weissen Film am Wasser. Der weisse Film besteht aus Pappelblüten. Diese Blüten haben das Fischen dann nach kurzer Zeit unmöglich gemacht, weil man bei jedem Wurf die geflochtene Schnur und in weiterer Folge die Ringe und die Rolle immer mehr mit dieser Pest überzogen wurde. Ich hab also nach relativ kurzer Zeit das Jerken in diesem Altarm eingestellt und bin zum nächsten geflüchtet.
Dort hab' ich ja auch eine Yacht liegen.
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Aber für eine Person in diesem kleinen Ausstand reicht das Bötchen vollkommen aus.
Aber bevor ich das Boot bestiegen habe, entdecke ich noch einen schönen Hecht im Schatten der Bäume stehen. Das ist die Chance, einen von meinen neuen Senko's auszuprobieren. Ja und das hat dann auch beim ersten Wurf funktioniert, ein feister 80er Hecht war die Belohnung.
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In weiterer Folge haben wir dann die Sandpanier gegen Semmelbrösel-Panier getauscht, war sehr lecker.
Der Rest des Tages lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:
Es war brütend heiss, auch dieser Ausstand sollte keine weiteren Flossenträger bringen.
Gegen 13:00 hab ich dann die Family zum Mittagessen getroffen, um der Mittagshitze bei einem kühlen Radler zu entgehen, aber so gegen 16:30 war ich wieder am Wasser.
Diesmal an der Traisenmündung, um dort mit dem toten Köderfisch mein Glück auf Zander zu versuchen.
Naja, und das hat dann auch überraschend schnell funktioniert, bereits nach kurzer Zeit konnte ich den ersten Zander der Saison in den Kescher heben. Der Fisch hatte 50cm, war also kein Riese, aber immerhin der erste maßige Zander seit langem.
Foto davon gibt es keines, Ihr müsst mir also vertrauen.
Ja und dann gab es ausser Kopfschmerzen (offensichtlich hatte die Sonne ihren Tribut eingefordert) nichts aufregendes mehr.

Montag, 28. Mai 2007

Strand fischen

Im Revier gibt es einen Platz, der ist vorallem bei den Kindern sehr beliebt. Gefangen hab ich dort noch nie was, aber Spass macht es trotzdem immer, mit den zwei Mädels und dem Köter am Wasser zu sein. Diesmal wollten wir Barben fangen, es ist beim frommen Wunsch geblieben. Dafür haben die Kinder im Sand gespielt, gegraben, sich paniert, ja es gibt sogar vom Kraftwerks-Schleusenbetrieb gesteuerte Dünung!
ein-Fall-fuer-zwei
Robinson-Strand
Profi-Angler-Sitze
Hier gewinnt der Ausdruck fish-finder eine neue Bedeutung:
fishfinder