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Montag, 23. Oktober 2006

Ein richtiger Fischerhund

...so sieht ein Labrador aus, dem ich im Sommer das erste Mal eine Laube zum fressen gegeben habe.
das war die erste Laube, die ich dem Hund gegeben habe...er weiss nicht so recht, was er damit anfangen soll...
Anfangs wusste er überhaupt nicht, was er damit tun sollte.
Zuerst hat er den kleinen toten Fisch im Garten herumgeworfen und ist wie ein Wilder damit in der Gegend herumgeschossen, dann hat er Ihn ganz vorsichtig ins Maul genommen und an seinen Schlafplatz getragen.
Irgendwann ist er dann doch gefressen worden...seitdem liebt er frische Laube!

Dienstag, 3. Oktober 2006

Fortsetzung Sommer 2006

Nachdem ich zahreiche Nächte ansitzender weise auf Zander verbracht habe, gebe ich auf. Bis auf ein paar Barsche und eine Aalrutte, kein Erfolg.
Ich stelle meine Taktik auf das Fischen am Tage um. Dazu bietet sich das erste September-Wochenende an, ich löse ein Versprechen ein und nehme meinen 9 Jahre alten Großcousin und meinen 11 Jahre alten Neffen zum Fischen mit.
Experten-Talk
Im Vorfeld hege ich große Bedenken. Es gibt ja meiner Erfahrung nach für Kinder nichts langweiligeres, als einen Tag lang zu sitzen und zu warten, dass endlich etwas anbeisst. Dementsprechend beginnen wir den Tag mit lockerem Köderfische fangen. Für die beiden Burschen ist es ein großer Spass, einen Köfi nach dem anderen in die Köderfisch-Wanne zu heben.
Suchbild: Finden Sie den Köderfisch
Und dann, so gegen 9:30 wirds ernst. Wir erobern unsere Zanderstelle und beginnen mit dem Fischen. Während des gesamten Vormittages bereite ich die Burschen darauf vor, dass es mitunter sehr langweilig sein wird, da ich einfach keine Fanggarantie abgeben könne und die Erfolge der letzten Wochen sehr marginal waren.
Wir legen die erste Angel aus, toter Köfi am Grund, ich dreh mich um, um die zweite Angel herzurichten, da klingelt schon das kleine Glöckchen...kling...kling...kling...ich gebe einen Meter Schnur, spüre mit dem Finger, dass da etwas knabbert, setze den Anhieb und siehe da...nach Wochen des Wartens der erste Zander!
...der Bann ist gebrochen! Der erste Zander!
Kein Riese mit seinen ca. 35cm, aber immerhin, es gibt sie noch. Unter großem Protestgeschrei der Jugend lass ich ihn wieder schwimmen. Und was soll ich noch sagen? - In dieser Art und Weise ging es den ganzen Tag weiter! In Summe fingen wir 6 Zander (ein maßiger war dabei), einen großen Brassen, einige Barsche, eine Barbe mit guten 60cm, und einen Schretzer.
Von lange Weile also keine Spur. Höhepunkt für die beiden Burschen war sicher der Drill der Barbe. Vom Anhieb setzen bis hin zum Drill haben die beiden das vollkommen selbständig über die Bühne gebracht. Wie ein alter Fuchs hat Philip (der ältere) Schnur gegeben und mit dem Finger gespürt, dann hat er die Rute an den Jüngeren übergeben, und als diesem das Gezerre doch zu anstrengend wurde, hat Philip den Drill beendet und ich habe die Barbe abgehakt und wieder schwimmen lassen. Perfektes Teamwork eben.
Mein Neffe Philip (aka Crocodile Hunter) im Drill DSC00128
Und auch wenn mir die beiden immer in Abwesenheit des anderen versichert haben, dass es mit mir alleine cooler gewesen wäre, so hatte ich doch den festen Eindruck, dass es ihnen sehr gut gefallen hat.

Drei Wochen später war ich dann mir einem Freund und dessen Sohn wieder an der gleichen Stelle, in der Hoffnung, an die Erfolge anknüpfen zu können. Genau das Gegenteil war der Fall. Fangmäßig war der Köderfischfang das absolute Highlight des Tages. Vater und Sohn fingen in kürzester Zeit an die 20 Köfis, wobei wir nur die kleinen mitnahmen, die großen wurden noch an Ort und Stelle wieder releast.
An besagter Zanderstelle fing es dann gleich gut an. Nach nur wenigen Minuten hing der erste Zander...wieder ein kleiner, aber ein guter Auftakt.
DSC00155
Der Auftakt dauerte bis 17:00. Erst gegen 17:00 hing der nächste Fisch, ein großer Nerfling, der auf zwei fette Würmer gebissen hatte.
An dieser Stelle danke an Thomas (der auch dort fischte), und mich vor dem Irrtum bewahrte, dass ich es hier mit einem Brassen mit roten Flossen zu tun hätte...Schande über mich, der Nerfling ist ein gefährdeter Fisch und ich unterstelle Ihm, ein Brassen zu sein...
Überhaupt hatten wir an diesem Nachmittag das Vergnügen, von einem meisterhaften Zanderfischer einiges zu lernen. Das fängt schon bei der Präparation der Fischfetzen an. Während ich den toten Köderfisch einfach am Rücken hake, so bereitet der Meister mittels einer kleinen Schere kunstvolle Bauchlappenfilets, die äusserst appetitlich in der Strömung flattern.
Aber selbst dieser 'highly sophisticated approach' war an diesem Tag nicht von Erfolg gekrönt.
Wir hatten zwar alle über den ganzen Tag hindurch vereinzelte Bisse, aber diese waren so vorsichtig, dass es niemandem gelang, einen weiteren Stachelritter zu überlisten.
Aber was solls...schön wars trotzdem!
Kapitaler Nerfling

Soweit der ein kurzer Überblick über den Sommer 2006, bis auf wenige Lichtblicke fischereilich sehr durchwachsen...

Dienstag, 5. September 2006

Sommer 2006 - ich lass ihn Revue passieren

Liebe Jerker, Fischer, Fliegenfischer, whatsoever!

Nachdem der Laptop noch immer nicht funktioniert, und ich aber nur über den Kartenleser die Fotos uploaden kann, beginn ich einfach mal zu schreiben, und beschreibe Euch den heurigen Sommer, aus fischereilicher Sicht:

Juni: ist schon lange her...war ich da überhaupt mal fischen? Wenn ich am Wasser war, so war es nicht wirklich spektakulär, kein Fang, an den ich mich erinnern konnte.

Juli: Anfang Juli war ich mit Nikolaus W. mit der Fliege auf Hecht. Einen ganzen Tag lang haben wir unsere Streamer durch Seerosenfelder, Krautbeete, Unterstände, etc. geschleift, bis auf zwei Nachläufer war keine Action. Weder auf den Bunny noch auf den Popper. Und weil nicht wirklich was passiert ist, gibts auch keine Fotos. Woran ich mich mit besonderer 'Freude' zurückerinnere, sind die Flugsamen der Pappeln, die die Wasseroberfläche mit einem weisslichen Film belegten, so dass sowohl die Fliegenschnur, als auch die Fliege in kürzester Zeit total versaut war.
Nachdem Nikolaus am Nachmittag beschließt, wieder nach Wien zurückzufahren, fische ich noch ein wenig mit Holles neuem Jerkbait in der Traisen. Zahllose Mini-Schieds (Rapfen) attakieren den Jerkbait, schließlich erhalte ich sogar noch einen Biss von einem Hecht, den ich leider nach kurzem Drill verliere.
Mitte Juli war ich dann einen Nachmittag allein mit dem Jerkbait auf der Jagd - aber auch dieser Tag blieb nicht wirklich in Erinnerung. Das einzige, was in Erinnerung blieb, ist die fürchterliche Hitze und Schwüle, die in der Au herrschte.

5. August:
Wieder ein ganzer Tag fischen mit Michael R. Wir waren schon um 6 Uhr am Wasser und befischten zu Beginn des Tages den Ausstand in dem wir bereits im Herbst ziemlich erfolgreich waren.

Michael hat seine neue Jerkausrüstung mit, gespannt macht er die ersten Würfe...und kann nicht Jerken, weil die Bremse augenscheinlich kaputt ist, und sogar wenn sie total zugedreht ist, noch Schnur von der Rolle läuft. Fluchend zerlegen wir die Rolle im Boot, können keinen Fehler finden. Und dann, des Rätsels Lösung! - Es ist nicht die Bremse, die Schnur freigibt, es ist die gesamte Schnur, die sich auf der Spule durchdreht. Also spulen wir die gesamte Schnur ab und rollen diese unter Spannung wieder auf, und es kann endlich losgehen.
Leider spendiert uns dieser Altarm keinen einzigen Hecht, geschweige denn einen Biss. Ich finde es jedesmal interessant, dass an Stellen, wo man sein Boot verwetten möchte, dass dort ein Hecht steht, nix, aber auch gar nix passiert.
Wir bewerfen also jede erdenkliche Stelle, sowohl mit dem Jerkbait, als auch mit den Storm-Fischchen, nix, nada, niente.
Und bei den Storm Fischchen möchte sogar ich anbeissen...und was das genialste daran ist: der Haken ist versteckt und somit kann man die Teile in den dicksten Unterwasserdschungel werfen, dort rauszupfen, ohne das auch nur ein Stückchen einer Pflanze daran hängen bleibt. Uns gefällt's, den Fischen ist es offensichtlich wurscht...
Wir wechseln den Ausstand, also das Boot rauf auf den Hänger, rüber zum anderen Ausstand und los gehts.
Materialschlacht
Naja, und dann passts endlich und ich fange meinen ersten Hecht auf Jerk - und ich kann auch gleich den neuen 'Fischgreifer' ausprobieren (funktioniert übrigens sehr gut).
Einer der ganz wenigen Hechte dieses Sommers...kein Riese, aber besser als nichts...
Wir rudern weiter den Altarm hinauf, am Weg begegnen uns riesige Karpfen, Schwärme von Brassen und Aiteln.
'Zufällig' haben wir ein paar Würmer mit...also wirklich rein zufällig sind die Würmer mit an Bord gekommen, von den Maden ganz zu schweigen...
Auf alle Fälle fängt nun eine sehr spannende Fischerei an. Im 'flatstyle' fischen wir nun den Altarm ab - ich rudere, Michael steht vorne und hält nach Fischen Ausschau. Sobald etwas ins Blickfeld kommt, wird der Wurm an einem kleinen Schwimmer präsentiert. Sehr spannend.
Auf diese Art und Weise gelingt es, zwei Döbel zu überlisten, die an der 'feinen Hechtrute' einen netten Drill liefern.

Je weiter wir uns der oberen Grenze des Altarm nähern, umso flacher wird das Wasser, umso schwieriger die Präsentation. Schließlich erreichen wir das befischbare Ende und entdecken noch zwei 'Löcher', wo es ausreichend tief ist, um dem Hecht einen Unterstand bieten zu können.
Wir werfen mit unseren Jerks unter die überhängenden Äste...sensationell...3 Würfe, 3 Attacken. Leider konnten wir keinen der Hechte haken. Ich erhalte noch einen weiteren Biss entlang der Schilfkante.
Während des Rückweges machen wir noch zwischen zwei Seerosenfeldern Halt. Mit Wurm werden Rotfedern, Rotaugen, Barsche,...gefangen. Während Michael den 'Grand Slam' vollbringt (Rotauge, Laube, Barsch), fische ich weiter mit dem Jerk.
Specimen-Hunter
Einen Biß bekommen ich noch, der Hecht hat unter den Seerosen auf meinen Jerk gelauert, das wars dann - wir machen uns auf den Rückweg.
Erneuter Standortwechsel - wir verfrachten das Boot an den Traisenstau. In der Zwischenzeit hat es auch idyllisch zu regnen begonnen. Wir machen uns auf den Weg stromaufwärts, um eine große Bucht zu erreichen, in der man oft Hechte rauben sieht.
Bereits nach einem der ersten Würfe kann ich einen kapitalen Nachläufer beobahten, der im trüben Wasser kurz vor dem Boot abdreht. Leider gelingt es mir auch nach mehreren Würfen nicht, den Fisch, der sich noch in der Gegend aufhalten muss, zum Biss zu überreden. In der Zwischenzeit raubt es um uns herum, dass wir uns gar nicht entscheiden können, welchen der Platscher wir anwerfen sollen.
Leider gelingt weder Michael noch mir, einen Fisch zu haken.
Und währen wir beide so vor uns hin fischen, können wir zum Abschluss noch einen Wels beobachten, der seelenruhig an unserem Boot vorbeischwimmt. Wir bewerfen den über 1m großen Hecht mit allen möglichen Jerks, leider interessiert ihn keiner. Aber ich weiss jetzt endlich, dass es hier befischenswerte Welse gibt...
Wir rudern zurück, vertauen das Boot und machen uns auf zur letzten Station.
An der Traisenmündung versuchen wir es auf Zander. Mit Gummifischen, Jerkbaits, kleinen Wobblern...nichts hat auch nur einen Biss gebracht. Das sollte der Beginn einer zandermäßigen Durststrecke werden, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht...
In der Zwischenzeit hat es sich so richtig 'eingeregnet', wir beschließen nach einer guten Stunde, die Fische Fische sein zu lassen und beenden den Tag.

Zahlreiche Wochenenden im August verbringe ich des Nächtens am Wasser um einen Zander auf totem Köderfisch zu überlisten. Es passiert gar nichts...nicht mal einen nennenswerten Biss kann ich verzeichnen. Aber ich bin nicht der einzige, dem es so geht. Selbst alte Füchse, die schon seit vielen Jahren mit dem toten Köderfisch erfolgreich auf Zander fischen, können keine, bzw. keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Ein schwacher Trost für mich...

(Fortsetzung folgt)

Montag, 21. August 2006

sehr faul...

...war ich in den letzten Wochen, was die Pflege meines Weblogs betrifft, ich gebs ja zu. Und zu alledem ist nun auch unser Laptop über den Jordan gegangen und wird gerade repariert.
Ich werde aber in den kommenden Tagen mal (sofern das Werkl wieder funktioniert), den Sommer Revue passieren lassen, was das fischereiliche betrifft. Soviel sei aber schon verraten: Ihr habt nicht wirklich was versäumt - ich hoffe auf den Herbst.

Montag, 29. Mai 2006

Wieder mal am Wasser

War vergangenen Freitag wieder mal Fischen. Das Wetter war eigentlich ziemlich ideal - bedeckt, leichter Wind, mal ein paar Regentropfen und dazwischen eingestreut auch etwas Sonnenschein.
Der gesamte Tag war, vom fischereilichen betrachtet, aber doch etwas durchwachsen.
Am Vormittag fischte ich 3 Stunden mit der Fliege. Bunnies in verschiedenen Farben und verschiedene Popper - nicht mal ein Zupfer, geschweige denn ein Nachläufer.
Am Nachmittag bin ich dann auf Jerkbait umgestiegen. Naja, und da konnte ich dann in Summe 2 Hechte fangen, 2 Attacken und einen Nachläufer der 80+ Klasse beobachten.
Naja, und wieder mal hat der Haugki-Jerkbait den Tag mit einem strammen, und ungemein kampfstarken 70er Hecht gerettet.
Und wieder möchte ich die hervorragende Sichtbarkeit des Jerks hervorheben. Duch den orangen Strich an der Oberseite läss sich bei guten Lichtverhältnissen jede Bewegung, und va der Anbiss des Fisches hervorragend verfolgen. Das erhöht die Spannung ungemein!
Anbei ein paar Impressionen!
das ist die gleiche Stelle wie im Bericht vom März, nur ohne Eis Hecht-mit-Haugki-Lure

Mittwoch, 19. April 2006

Na bitte, es geht doch!

So, nun hat es der Frühling endlich doch noch geschafft! Wurde auch Zeit, will ich nur anmerken.
Und weil mich an den ersten warmen Tagen nichts mehr drinnen hält, war ich auch schon Fischen. Allerdings mit bescheidenem Erfolg - was den Zielfisch Karpfen betrifft.
Ich habe zwei Tage an einer Stelle, wo es im Frühling meist gut ist, angefüttert (mir Frolic), und war dann vergangenen Freitag Fischen. (Für die Insider: Die Stelle liegt im 'Oberen Saum')
In aller Ruhe begann ich gegen 9:30 mit dem Fischen. Man kann es kurz machen: Bis 14:00 kein Zupfer, kein Biss, keine Bewegung, nix, nada, niente.
Irgendwie wurde mir die Sache dann zu langweilig, und weil ich ja immer eine kleine Spinnrute mit dabei habe, bin ich mit ein paar Gummifischen und Spinnern losgezogen, um vielleicht den einen oder anderen Hecht zu fangen. Für alle, die jetzt aufschreien: Ja, ich weiss, dass noch Schonzeit ist, ich habe deshalb auch die Widerhaken zusammengedrückt, um die Fische schonendst releasen zu können.
Und offensichtlich war diese Art der Fischerei die bessere Wahl. In den kommenden 1,5 Stunden fing ich zwei gute Hechte (60-70cm).
Natürlich wurden beide wieder releast, und zwar ohne, dass ich sie angreifen musste - einfach mit der Zange den Haken entfernt, und beide konnten wieder losschwimmen.
Absolute Bereicherung bei meinen Angelstreifzügen ist der Hund! Ich hatte Derry das erste Mal zum Fischen mit, und war im Vorfeld doch eher skeptisch, was was das Verhalten des Hundes im Wald angeht. Im Nachhinein hat sich diese Sorge als völlig unbegründet herausgestellt. Der Hund war wirklich brav, hat sich nie mehr als 20-30m von mir entfernt und ist jedesmal sofort gekommen, wenn ich nach ihm gerufen/gepfiffen habe.
Wollen wir mal hoffen, dass das so bleibt.
LG
Stephan

PS: die Fotos kommen heute abend!
wurde doch etwas später...hier nun ein paar Impressionen:
PICT2506 PICT2497

Donnerstag, 9. März 2006

Offener Brief an den Herrn Petrus

Sehr geehrter Herr Petrus!

Ich weiss nicht, was Ihnen im heurigen Jahr die Stimmung derart vermiest hat. Das kann es doch nicht sein, oder?
Wir schreiben heute den 9. März und es schneit. Ok, werden Sie jetzt sagen, ein bisschen Schnee im März hat's doch immer gegeben. Und genau da liegt das Crux (Sie verzeihen die blasphemische Ausdrucksweise) begraben.
Wir reden hier in Österreich nicht von ein bisschen Schnee, wir reden davon, dass es vergangenes Wochenende 40cm Neuschnee im Tullnerfeld gegeben hat. In Worten: VIERZIG Zentimeter.
Und heute gibt es Nachschub, wenn auch mehr in Form von Schneeregen. Naja, etwas Gatsch muss auch sein:-(((
Und das beste ist: Für die kommenden Tage, speziell für das Wochenende wird ein erneuter Wintereinbruch prognostiziert.
Ein erneuter Wintereinbruch? - HATTEN WIR BIS JETZT DENN SCHON FRÜHLING????
Sollte es jetzt nicht asap (as soon as possible) Frühling werden, so sehe ich mich gezwungen Ihnen
1. die Kosten für neue Schianzüge meiner Kinder zu verrechnen und
2. behalte ich mir die Möglichkeit vor, diese wirklich unhaltbaren Zustände an die geschätzte Geschäftsführung zu eskalieren.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme verbleibe ich

Stephan R.

PS: Anbei übermittle ich Ihnen ein BIld mit der Ansicht aus meinem Büro - ich denke, da erübrigt sich jede weitere Diskussion.
...so eine Aussicht trägt nicht unbedingt zur Motivation bei...

Dienstag, 21. Februar 2006

wieder mal im Revier - ist das Eis schon weg?

Und damit wir wieder mal beim eigentlichen Thema dieses Weblogs sind - ich war am Sonntag nach winterbedingter Pause wieder mal im Revier, in Begleitung meiner zwei Prinzessinnen, Clara und Sophie. Und natürlich war die Angel mit, so ein paar Würfe haben noch nie geschadet:-)
Aber abgesehen von einigen wenigen Stellen ist alles noch ziemlich gefroren und dort wo das Eis schon weg ist, ist das Wasser extrem kalt.
Eisfischen?
FRÜHLING!!!!
Wirklich aufregend war das Fischen nicht, spanned war nur, wie meine kleine Tochter ins Wasser gefallen ist.
Gewand tropfnass - Kind trocken und lustig!
Aber das gehört irgendwie dazu! Erinnert ich auch daran, dass mein Vater meinen jüngsten Bruder immer mit einem Seil an sich gebunden hatte, als er Fliegenfischen in der Mürz war.
Vielleicht kann ich die Laufleine vom Hund etwas zweckentfremdet verwenden?
Möge der Frühling endlich kommen!

Die OP ist gut verlaufen!

Also unser Hund hat jetzt zwar nur mehr eine Niere - aber dafür tropft er nicht mehr - JUBEL!
Die nächsten Tage werden noch ziemlich anstrengend werden, er darf nur das nötigste gehen, muss die nächsten 3 Wochen an der Leine gehen, und va in der Nacht diese fürchterliche Halkrause tragen, damit er sich die Nähte nicht aufbeisst.
Aber es geht bergauf - und ich kann es nicht oft genug schreiben - ER TROPFT NICHT MEHR! Lang lebe mein Lärchenboden im Wohnzimmer:-))