...endlich wieder mal was gescheites...
Letzten Samstag hab ich wieder mal kurz Ausgang bekommen und bin mit der Spinnrute und der Fliegenrute losgezogen. Ich merk' es jedes Jahr: Wenn das Laub sich verfärbt, die ersten Nachtfroste über das Land ziehen, werd' ich fürchterlich unruhig - sehr zur Freude meiner Frau... Es ist nämlich so, dass ich wahrscheinlich etwas primatenhaftes nach wie vor an/in mir habe, dass mich mit innerer Stimme jedes Jahr darauf hinweist, dass die Hechsaison begonnen hat. 'The call of the wild' sozusagen. Das 'primatenhafte' würde die Chefin wahtscheinlich in jedem Fall bestätigen:-)
Ich merke das übrigens auch bei meiner mittleren Tochter. Der gehts glaub' ich auch so. Ich muss ihr jede Drill/Action/Abenteuer Szene immer mindestens 3 mal erzählen. Mal sehen...Fischen ist in jedem Fall billiger als Reiten, wohin die größere derzeit ganz massiv tendiert. Aber ich schweife ab.
Wie gesagt, vergangenen Samstag wieder mal am Wasser, und seit langem, ich glaub seit mindestens einem Jahr, zeigt das Revier wieder sein Potential. In 3 Stunden hatte ich 5 Bisse, 2 sind nach kurzem Drill ausgestiegen und 1 schönen Hecht konnte ich landen. Die Bisse und Kurzdrills waren alle auf Gummifische der unterschiedlichsten Coleurs, die Hechtdame von 76cm Biss auf einen Eigenbau-Hechtstreamer an der Fliegenrute.
Das war bis dato übrigens der größte Hecht, den ich an der Fliege landen konnte, und es ist einfach ein feiner Unterschied im Drill zwischen Spinn-/Jerkrute und der feinnervigen Fliegenrute. Es macht einfach Spass.
Ich muss unbedingt sehen, am kommenden, langen Wochenende, wieder ans Wasser zu kommen...the call of the wild...


(Die Fotos sind leider nicht so toll, weil ich die Kamera vergessen hatte und den Fisch erst in völliger Finsternis im Garten fotografieren konnte)
PS: Weil ich gefragt wurde: Der Hinterteil des Streamers ist gelb gefärbte Hahnenhechel, etwas Glitzer und 3-4 Stück Pfauengras. Der Vorderteil besteht aus roten Kaninchenhaar, cross-cut. Beschwert ist der Streamer mit ein paar Wicklungen Bleidraht. Sehr einfach zu binden, sensationelles Spiel im Wasser und dazu auch noch fängig!
Ich merke das übrigens auch bei meiner mittleren Tochter. Der gehts glaub' ich auch so. Ich muss ihr jede Drill/Action/Abenteuer Szene immer mindestens 3 mal erzählen. Mal sehen...Fischen ist in jedem Fall billiger als Reiten, wohin die größere derzeit ganz massiv tendiert. Aber ich schweife ab.
Wie gesagt, vergangenen Samstag wieder mal am Wasser, und seit langem, ich glaub seit mindestens einem Jahr, zeigt das Revier wieder sein Potential. In 3 Stunden hatte ich 5 Bisse, 2 sind nach kurzem Drill ausgestiegen und 1 schönen Hecht konnte ich landen. Die Bisse und Kurzdrills waren alle auf Gummifische der unterschiedlichsten Coleurs, die Hechtdame von 76cm Biss auf einen Eigenbau-Hechtstreamer an der Fliegenrute.
Das war bis dato übrigens der größte Hecht, den ich an der Fliege landen konnte, und es ist einfach ein feiner Unterschied im Drill zwischen Spinn-/Jerkrute und der feinnervigen Fliegenrute. Es macht einfach Spass.
Ich muss unbedingt sehen, am kommenden, langen Wochenende, wieder ans Wasser zu kommen...the call of the wild...


(Die Fotos sind leider nicht so toll, weil ich die Kamera vergessen hatte und den Fisch erst in völliger Finsternis im Garten fotografieren konnte)
PS: Weil ich gefragt wurde: Der Hinterteil des Streamers ist gelb gefärbte Hahnenhechel, etwas Glitzer und 3-4 Stück Pfauengras. Der Vorderteil besteht aus roten Kaninchenhaar, cross-cut. Beschwert ist der Streamer mit ein paar Wicklungen Bleidraht. Sehr einfach zu binden, sensationelles Spiel im Wasser und dazu auch noch fängig!
Stephan Bonefish - 30. Okt, 08:56
Grunz!
Übrigens sind wir da ja auch überhaupt nicht schuld dran - ein klassischer atavistischer Instinkt ist das: Der Winter naht, und wir verspüren den Drang FÜR UNSERE HUNGRIGE FAMILIE auf die Jagd zu gehen, damit diese auch wohlbehalten über den Winter kommen!Für uns tun wir das ja nicht....;-)